Einführung des Elektronischen Gerichts- und Verwaltungspostfachs (EGVP) bei allen niedersächsischen Arbeitsgerichten und dem Landesarbeitsgericht seit dem 01.11.2014 | Nds. Arbeitsgerichtsbarkeit
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Einführung des Elektronischen Gerichts- und Verwaltungspostfachs (EGVP) bei allen niedersächsischen Arbeitsgerichten und dem Landesarbeitsgericht seit dem 01.11.2014

Seit dem 01.11.2014 gilt eine von der Niedersächsischen Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz unterzeichnete Verordnung zur Eröffnung des elektronischen Rechtsverkehrs bei allen Niedersächsischen Arbeitsgerichten.

Elektronische Schriftsätze konnten bei dem Arbeitsgericht Emden seit dem
01. November 2011 eingereicht werden. Nach Abschluss dieser erfolgreichen Erprobung können seit dem 01.11.2014 nun auch Verfahrensbeteiligte wie Bürger, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sowie Behörden bei allen Niedersächsischen Arbeitsgerichten Klagen, Schriftsätze und Erklärungen auf elektronischem Weg einreichen.

Fälschungssicherheit, Vertraulichkeit und Urheberschaft der übermittelten Daten werden durch den Einsatz eines Elektronischen Gerichts- und Verwaltungspostfachs (EGVP) einschließlich einer vom Anwender zu verwendenden qualifizierten elektronischen Signatur sichergestellt. Die Einreichung von Schriftstücken durch Versendung einer gewöhnlichen E-Mail reicht dagegen nicht aus.

Die Gerichte können die elektronisch eingegangenen Dokumente unmittelbar weiter verarbeiten und ohne Medienbruch an andere Beteiligte weiterleiten. Hierdurch werden Papier-, Druck- und Portokosten gesenkt und die Verfahren insgesamt schneller und effizienter.

Die Teilnahme am elektronischen Rechtsverkehr bei den Arbeitsgerichten ist nicht verpflichtend. Die Gerichte werden zunächst auch weiterhin sämtliche Schriftsätze in Papierform annehmen. Die Beteiligten haben so die Möglichkeit, freiwillig Erfahrungen zu sammeln und sich an die neue Übermittlungsform zu gewöhnen.

Nach dem am 16. Oktober 2013 verkündeten Gesetz zur Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs wird zum 01. Januar 2018 insbesondere für Verfahrensbeteiligte bundeseinheitlich die Möglichkeit geschaffen, Schriftsätze elektronisch einzureichen. Die hierfür notwendige ID-Kennung unseres Gerichts finden Sie hier.

Bereits im Vorfelde der bundesweit einheitlichen Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs zum 01. Januar 2018 eröffnet Niedersachsen nun am Landesarbeitsgericht Hannover sowie an den Arbeitsgerichten Braunschweig, Celle, Göttingen, Hameln, Hannover, Hildesheim, Lingen, Lüneburg, Nienburg, Oldenburg, Osnabrück, Stade, Verden und Wilhelmshaven den elektronischen Zugang.

elektronisches Gerichts- und Verwaltungspostfach

Bitte beachten Sie:

Rechtswirksame Schriftsätze im elektronischen Rechtsverkehr können nur durch das Elektronische Gerichts- und Verwaltungspostfach (EGVP) eingereicht werden.

ID-Kennungen der nieder-sächsischen Arbeitsgerichte zur Teilnahme am elektronischen Rechtsverkehr

 Govello-/Safe-IDs
(PDF, 0,03 MB)

Elektronisches Gerichts- und Verwaltungspostfach - EGVP

Nähere Informationen zu den rechtlichen, organisatorischen und technischen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen dieses elektronischen Rechtsverkehrs finden Sie auf folgenden Internetseiten:

Artikel-Informationen

07.03.2017

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